Inspiriert durch ihre Projektreisen nach Ghana/Westafrika, entstehen in den abstrakt experimentellen Acrylbildern der Hamburger Malerin erste Farbaufträge meist spontan und nur mit groben Bildvorstellungen. Schicht für Schicht fließen Intuition und Erlebtes in jeden ihrer Malprozesse mit ein und verdichten sich zu immer neuen Bilderwelten.
Durch Mischtechnik mit Kreiden, Asche, Wachs, Pigmenten und Bitumen sowie unter Verwendung von Naturmaterialien wie Kaffee und Erden entsteht ein Dialog in Form und Farbe, der sich mit jeder Farbschichtung in Spuren und Linien kontrastreich zusammenfügt. Auch verwitterte Fundstücke werden nicht selten als Komponente in ihre Werke mit eingearbeitet.
Sichtbare Fragmente schaffen so Farb-(t)räume - Körper - Identitäten in den Bildern von SUSANNE POLLACH, deren kraftvolle Wirkung oft einen stillen Ursprung haben.